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Mittwoch, 9. März 2011

BCN: Girls United

Seit Tagen überflüssige Ankündigungen auf Facebookpinnwänden oder Liebeserklärungen und "Vergesst nicht ... einzupacken"-Mails aus lauter Vorfreude untereinander: Barcelona ist für uns ein großes Ding. 7 Tage, 5 Mädchen, wiedervereint unter blauem Himmel.

Den Bikini, den wir dank Sandras Mail nicht vergessen haben, haben wir bisher nicht gebraucht. Der Wind ist doch etwas kühl und die Kitesurfer und Beachvolleyballer sind besser vom Strand als vom Wasser aus zu beobachten. Dennoch verwöhnt uns die Sonne und die milde Luft...besonders mich, die aus der Stadt der Schneekönigin kommt. Bisher haben wir es langsam angehen lassen. Essen gehen, Kiezspaziergang, ein wenig Shopping (irgendwas hat man dann doch immer vergessen, auf das man auch hier nicht verzichten möchte). Heute ist Touri-Programm angesagt und wir freuen uns drauf. Hannah ist ein super Guide, weil sie genau weiß, was es sich lohnt zu besuchen und was durchaus aus dem Touri-Programm gestrichen werden darf. Gestern wurde ganz GWK-treu ein Wochenplan erstellt, der dank bunter Post-its optional ist. Wir haben viel vor – aber bitte ohne Hetze!

Heute geht es mit der Gondel zum Castell de Montjuïc, dann zu Primark und weiter zu einem vegetarischen Burger-Restaurant, wo es Club Mate geben soll. Wäre ein Traum! Mein letztes Club Mate ist eine Weile her...

Gester haben wir schätzungsweise 1,28 Millionen Bilder gemacht – Tendenz steigend. Unser kleines Fotoalbum wird wachsen!

Stockholm a.k.a. Estocolmo


Fika in der Sonne


Strandblick aus unserer Straße


Kitesurfer am Strand


Mädchen am Strand


Kiez


Kiez II


Anne in der Sonne


Maria del Mar


Anne in der Sonne II


Sandra vorm Stadtstrebergarten


Kurz vorm Cupcake


Kürzer vorm Cupcake


Ui


Blick in die Auslage


Süß


Mums!


Irgendeine Straße


Mediteran


Puss!

Mittwoch, 25. August 2010

REY: Angekommen und glücklich

Jetzt ist es offiziell: Hans ist die Partymaus - nicht ich. Während er noch in der Bar Paris sitzt und n Bierchen zischt, liege ich im Bett mit Pyjama und Tee. Aber alles natürlich nur damit ich euch berichten kann. Ist klar.

Also... der Flug war anstrengend. Haben beide am Abend zuvor noch etwas gefeiert und konnten trotz 3,5h still sitzen nicht im Flugzeug schlafen. Kaum angekommen, haben wir uns noch am Flughafen mit Henry kurzgeschlossen, der die letzten 6 Wochen auf der Insel war und sein Rückflugticket gern mit einem von uns getauscht hätte. Danke noch mal für die vielen Tipps Henry :)

Der Blick aus dem Flugzeug und aus dem Bus auf dem Weg in die Hauptstadt, war zunächst ernüchternd. Eine karge Landschaft mit flachen Hügeln und nur vereinzelten grünen Flecken zwischen Lavagestein. Das Ganze erinnerte und doch eher Lanzarote oder Gran Canaria im Winter. Doch auf den letzten Metern viel auf: die Hügel sind doch Berge und die "kleinen grünen Flecken" bedecken die gesamte Stadt und Umgebung. Überall sieht man Wasser – sei es die Küste oder kleine und größere Seen und Teiche – das in nie zuvor gesehenen, intensiven Blautönen erstrahlt. Die klare, kühle Luft reaktiviert vergessene Teile der (Raucher-)Lunge. Die Sonne strahlt auf Reykjavik hinab. Mein Herz schlägt höher.


Ich kann euch nur ansatzweise beschreiben welche Gefühle dieser erste Eindruck in mir weckt. Nur dies: mich erinnert so vieles hier an Brighton und an diese wunderschöne Zeit in meinem Leben, dass ich mir sicher bin in Reykajvik (und Island) richtig zu sein.

So viel für heute meine Lieben. Eine gute Nacht wünsche ich euch.

P.S.: Unsere Mitbewohnerin Marie ist super. Mehr Bilder findet ihr auf Hans Blog.

Donnerstag, 19. August 2010

STO: Alles kann, nichts muss.

Hej!

Wir haben den ersten Tag im Freien verbracht. Aber von vorn: Der Flug war aufregend, die Wolken großartig und der Tomatensaft und das Wasa im Flugzeug sehr lecker.
Am Terminal und am Bahnhof in Stockholm haben wir das Internet nach Hostels durchforstet und sind leider nicht gleich fündig geworden. Folglich setzten wir die fixe Idee vom Montag in die Tat um und dekorierten Susi Koffer. Hat uns leider nur keiner drauf angesprochen.

Nach unzähligen Telefonaten fanden wir dann unser Hostel, in dem wir jetzt wahrscheinlich ("No guarantee!") bis Montag bleiben werden. Dann ziehen wir in Susis Reich.

Abends sind wir ein Stück gelaufen, auf der besagten Joggingstrecke und haben die "Skyline" im Sonnenuntergang genießen können. Außerdem waren wir ein bisschen einkaufen (die Lebensmittelverpackungen hier sind einfach zu schön! Später mal mit Bild)

Die erste Nacht war ok und so arg schlimm ist es gar nicht. Heute haben wir die Altstadt Gamla Stan und Södermalm erkundet. Mit der eigenen Fahrkarte für die U-Bahn fühlt man sich schon ein bisschen wie zuhause. Wir haben schon einige kleine und große Läden besucht, schwedischen Kaffee probiert, viel Wasser gesehen und auch mal im Park gerastet. Immer dabei der Lonely Planet.

So richtig viel erlebt haben wir noch nicht, dafür die neue Stadt kennengelernt und genossen. Ach, wir haben noch einen LIDL entdeckt, bei dem es gar nicht viel teurer als in Deutschland ist. Deshalb haben wir uns in Sachen Abendbrot von Instant-Chinanudeln zu Fertig-Pasta gesteigert. Morgen schauen wir uns Djurgården, die grüne Insel, an. Wir lassen alles langsam angehen: Alles kann, nichts muss.

Ein bisschen Heimweh haben wir dann auch bekommen, als wir sind an einer Bar namens "Berlin" vorbeigelaufen sind.



TXL - ARN

ARN - Room Wanted


Hostel


Trinken wir gerade.


Susi joggt.


Maria liest.


"In der großen Stadt Berlin
kannst du Koffer packen.
Doch glaub nicht, du könntest fliehn:
Berlin bleibt an den Hacken."



Mittwoch, 18. August 2010

BLN: Abschied – zwei Mädchen auf Reise


Ein trauriger und zugleich freudiger Moment: heute 11:45 Uhr am Berliner Flughafen Tegel haben wir unsere Liebsten, Maria und Susi, verabschiedet.

Hier ein letzter Eindruck vom Flughafen, bevor die Tränen zahlreich flossen.

Viele Fragen sind jetzt offen: Sind sie gut angekommen? Ist das Gepäck mit Ihnen angekommen? Wo übernachten die beiden heute? Was unternehmen sie als erstes? Usw. Usw.

Ich freue mich schon auf den ersten Bericht und darauf, bald von den vielen vielen Abenteuern der Maria-E. N. und Susi K. zu hören.