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Donnerstag, 3. Februar 2011

Status BLN: 3 von 5 Mädels zurück im geliebten B.

Maria ist zurück!
Und das bedeutete gleich am ersten richtigen Tag nach ihrer Rückkehr, dass Anne, Maria & ich uns für wunderbare 7 Stunden mit tausend Gesprächsthemen in ein gemütliches Café verkrümelt haben!
Toll war das!

Ort war das feine kleine Alice Gryphius in Friedrichshain.

Herzallerliebst, Sandra!










Samstag, 25. Dezember 2010

BER: Hallo

HELLO goodbye BERLIN

Wir sind wieder da (manche schon wieder weg)... Dennoch ist es sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr schön, wenn sich 5 Mädchen, die sich ewig nicht gesehen haben, zu Wein und Lasagne versammeln. So ist es am Dienstag geschehen. Anne, Maria und ich sind entgegen aller Erwartungen mehr oder weniger pünktlich in der Heimat gelandet. Da manche von uns Berlin schon wieder verlassen mussten, um die Familie über die Feiertage zu besuchen, haben wir uns direkt am Dienstagabend getroffen. Schön war das!

Nun heißt es runter kommen. Ich muss erstmal auf diese laute, unfreundliche und schmutzige Stadt klar kommen. Die brüllenden Punks am Alex zur Begrüßung haben mich verschreckt...ich bin nichts mehr gewohnt. Und, naja gut, an die rotzige Art der Busfahrer werde ich mich wohl nie gewöhnen. An die der U-Bahn-Fahrer auch nicht. Berlin, du alte Schlampe, du hast mir trotzdem gefehlt!

Ich freu mich drauf, in den nächsten Tagen viele liebe Freunde zu treffen. Ich glaube, ihr seid das, was Berlin ausmacht. Da kann ich auch mit dem Matsche-Schnee leben, ganz ehrlich!


Svenska Cuisine: Ich hab das erste Mal Köttbullar selbst gemacht. Ob wir jetzt die Kartoffelsalat/Würstchen-Tradition gegen Köttbullar am Heiligabend eintauschen, weiß ich nicht. Ich fands jedenfalls lecker....immerhin ist nichts angebrannt oder aus der Knorr-Tüte. Mums!


Mehr ist nicht übrig geblieben...



Puss!

Montag, 20. Dezember 2010

REY: Sjáumst

Ein dunkler, früher Morgen in Reykjavik. Rebell-Anne liegt niedergeschlagen und mit leicht geschwollenem Hals im Bett. Es ist Zeit Abschied zu nehmen, Zeit zu sagen wofür sie dankbar ist. Das hat sie schon beim Thanksgiving Dinner geübt...

Ich bin dankbar für die vielen vielen Menschen, die ich hier in mein Herz schließen konnte. An allererster Stelle Kristian, den ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte. So viele Kaffees und Gespräche, Parties und Lachanfälle, Kater und Gossip. Er war der Mann an meiner Seite, den ich hoffentlich ganz bald wiedersehen werde. Zu den tollen, lieben Menschen, die meine Zeit hier unvergesslich gemacht haben, zählen aber auch: Marie, Sandra, Natsha, Tom, Tómas, Halla, Emanuel, Michael, Emelie, Madie, Markus, Manuel uvm. Und natürlich nicht zu vergessen Hans, den besten Roomie aller Zeiten ;)

Ich bin dankbar für die Studienzeit an der University of Iceland. Die Uni ist modern, strukturiert und interaktiv (ein ausgeklügeltes, funktionsfähiges Intranet!!). Meine Dozenten waren große Klasse und allesamt hoch motiviert uns für die Lehrinhalte zu begeistern. Wie die meisten Leser schon wissen, hat es mir dabei vor allem mein Politics of Culture Kurs angetan. Essays, Gruppendiskussionen, Rollenspiele - es war einfach immer interessant. Danke Matthew, danke Selina. Ihr habt mich für Anthropologie begeistert. Bachelorarbeit, ich komme.

Ich bin dankbar für ein (kurzes) Leben in dem beschaulichen Städtchen Reykjavik. Ach wie schön ist es doch, wenn mehr oder weniger alles in max. 15 Minuten zu Fuß erreichbar ist: Freunde, Bars und Cafés, Einkaufsstätten etc. Man trifft sich am Samstagmittag auf dem Weg zu Flohmarkt, Freitagnacht im Bakkus beim Feiern oder eben auf dem zum Einkaufen im Bonus. Man muss sich eigentlich nie verabreden, man kann einfach einen Spaziergang machen und trifft mit Sicherheit zwei bis drei bekannte Gesichter auf den Straßen Reykjaviks. Wie anders ist da doch Berlin...

Berlin, MEIN Berlin, ich komme. Juchu!!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

STO: Making Plans for Naughty Zuckerpuppe Berlin

T – 12  // Berlin

Blick vom Filmhuset in Östermalm

Heute gibt es wieder ein Lebenszeichen aus Stockholm. Auch wenn wir in Gedanken schon fast in Berlin sitzen (dann frischen Pfefferminztee schlürfend für unfassbare 2 Euro), so soll doch die Berichterstattung aus dieser liebreizenden Stadt nicht weniger werden. Wie hier die Temperaturen in den Keller gesackt sind, so anscheinend auch unsere Motivation fürs Schreiben. Unfassbar! Förlåd!

Das Leben ist schön in Stockholm, das Wetter traumhaft. Ich habe mittlerweile aufgehört, mich über die Preise zu pikieren. In BilligBerlin würde ich mich vermutlich gerade über Matscheschnee und die Busfahrer aufregen, hier hingegen knirscht der Schnee. Jeder Schritt klingt wie eine mündlich vorgetragene Einladung zum Schneeengel Machen. Der Schnee ist so wunderbar weiß und trocken. Weil es viel schneit, sehen manche Orte in der Stadt ganz jungfräulich und unberührt aus. Diese Stille hat sich also auch optisch über Stockholm gelegt. Irgendwie scheint hier alles zur Ruhe zu kommen. Vielleicht sind wir das auch nur, ich bin mir nicht sicher.






















Natürlich fehlt Berlin sehr. Das schöne ist aber, dass Berlin neugierig ist – deswegen haben Maria und ich ganz oft Besuch von Freunden. Es macht Spaß, die Lieblingsecken der Stadt zu zeigen, die schönsten Ecken unserer Stadt. Annähernd an jedem der letzten Wochenenden wurden wir zum Stadtführer berufen. Wenn wir über Weihnachten in Berlin sind, sollten wir mal eine Liste sehenswerter und erlebenswerter Spots in Stockholm initiieren. Die meisten stehen zwar sicherlich auch im Lonely Planet, aber unsere Tipps sind dann mit viel Liebe und leichtem Glögg-Schwips verfasst. Skål!

Im Vurma ist's schön.
Ein Tipp ist zum Beispiel das Vurma in Östermalm. Die Gläser, in denen dort der Kaffee serviert wird, hatten meine Großeltern früher auch. Wieder ein Punkt, der Stockholm noch heimeliger macht. Köttbullar gibt es dort auch, ebenso den besten Halloumi Salat, den ich je gegessen habe. Mums!

So wie dieser Post langsam zu Ende geht, so tut es auch für Maria und manch andere Erasmus-Kids der Aufenthalt hier in Stockholm. Ich wäre sehr traurig, wenn ich jetzt schon wieder zurück müsste. Maria, bist du traurig?

Ich freu mich auf viele weitere Wochen im dunklen und kalten, aber dennoch candy Stockholm. Noch mehr freue ich mich auf weitere Wochenenden mit Euch zu Gast. Bis es aber soweit ist, mache ich erst mal Pläne für meine liebste Naughty Zuckerpuppe, nämlich Berlin.

Puss och kram von Fräulein Kramer

Samstag, 6. November 2010

STO: ...denn Berlin liebt dich

Happy Birthday, Maria!




In den nächsten Tagen gibt es hoffentlich wieder mehr aus Stockholm, dieser wunderschönen Stadt im Norden! Ich denke, es geht uns sehr gut hier – die Kurse laufen. Im Moment haben wir einen Kurs über Serial Killing in der europäischen Kinowelt (natürlich nur auf der Leinwand). Bald steht die Schwedischklausur an, vor der ich etwas Angst habe. Das ist aber heute egal, denn heute ist erst Mal Maria dran!

Freitag, 17. September 2010

Montag, 23. August 2010

BLN: Wie soll man denn Abschied nehmen...

... wenn man so tolle Freunde in Berlin hat?!?!

Bin gerade sehr sentimental. Und Schuld daran ist Inga. Die hat mir heute eins der schönsten Abschiedsgeschenke gemacht: Ein kleines Pillendöschen a.k.a. Mini-Bilderrahmen mit Fotos meiner Liebsten. Hier eine kleine Auswahl.


Die letzten Tage waren anstrengend und aufwühlend. In meine geliebte kleine Einodwohnung wird in Kürze jemand anderes einziehen und dafür muss einiges geputzt, auf- und ausgeräumt werden. Meine Kleider sind viel zu zahlreich um alle mitzunehmen und darum muss aussortiert werden. Doch was machen, wenn man die isländische Landschaft erkunden, sich vor Wind und Wetter schützen und gleichzeitig das passende Partyoutfit parat haben will? UND nur 20kg zur Verfügung hat. Die Vakkumbeutel sparen zwar Platz, aber kein Gewicht. Ich sage es euch: It's a hard knock life.

Natürlich überwiegt trotzdem die Vorfreude. Obowhl ich mir noch gar nicht wirklich vorstellen kann, wie es dort sein wird. Ich kann ja noch nicht mal die Sprache. Aaaaaaaaaaah. Aber das macht es umso spannender ;)

In zwei Tagen werde ich den ersten Post aus Reykjavik schreiben. Bis dahin bleiben mir 35h in Berlin, die es zu genießen gilt – mit meinen Liebsten.

Samstag, 21. August 2010

BLN: Abschied nehmen und lächeln


Mein erster Post beginnt mit einer sehr einfachen Feststellung: Ich mag Berlin. Ich mag Berlin wirklich. Gestern die Bergmannstraße, Kotti, der Kanal, die Menschen, der Heimweg. Ja, ich bin tatsächlich ein wenig traurig gehen zu müssen. Jetzt wo auch die nassen regennassen Wochen vorbei sind.

Ich bereite mich auf den Abschied vor, gehe mit offenen Augen durch die Straßen, sehe manches zum ersten Mal mit verklärtem Blick. Hat jemand schon einmal den Spiegel an der Hauswand in der Bergmannstraße bemerkt auf dem ein Schnurrbart abgedruckt ist? Nur noch wenige Tage in der Stadt, die ich wirklich vermissen werden. Ich versuche sie zu genießen.

Leider sind diese Tage gefüllt. Gefüllt mit Terminen, Erledigungen, Verabredungen. Hätte ich das vorher gewusst, das man so viel Papier beschriften muss, um nach BCN zu kommen, dann hätte ich mir mehr Zeit dafür genommen.

So hetze ich durch die Tage und nehme Abschied für ein Jahr.

Mittwoch, 18. August 2010

BLN: Abschied – zwei Mädchen auf Reise


Ein trauriger und zugleich freudiger Moment: heute 11:45 Uhr am Berliner Flughafen Tegel haben wir unsere Liebsten, Maria und Susi, verabschiedet.

Hier ein letzter Eindruck vom Flughafen, bevor die Tränen zahlreich flossen.

Viele Fragen sind jetzt offen: Sind sie gut angekommen? Ist das Gepäck mit Ihnen angekommen? Wo übernachten die beiden heute? Was unternehmen sie als erstes? Usw. Usw.

Ich freue mich schon auf den ersten Bericht und darauf, bald von den vielen vielen Abenteuern der Maria-E. N. und Susi K. zu hören.

BLN: Goodbye Susann & Maria


Heute hieß es zum ersten Mal Abschied nehmen - und zwar von Maria und Susann, welche in Richtung Stockholm aufbrachen.
Viel gelacht, schwere Koffer geschleppt, Kaffee getrunken und vor allem viel geweint ...
Spätestens im Juli 2011 sind wir in der fünffachen Version wieder vereint, bis dahin erobert jede für sich ihre Stadt!

Maria & Susi, passt auf Euch auf, ein Besuch aus BCN, REY und ZRH ist Euch gewiss!
Jetzt heißt es für Hannah, Anne & mich: Warten auf den eigenen Abflug und aktuell viel wichtiger: Warten auf den ersten Post aus Stockholm!














Montag, 16. August 2010

BLN: Tschüssikowski

Wir haben gefeiert!! Und das ordentlich. Mit all unseren Liebsten. Einziger Wermutstropfen: Sandra konnte nicht dabei sein. Wer Bilder sehen möchte, kann das ganze Album auf Facebook anschauen. Demnächst findet ihr aber auch hier ausgesuchte Bilder.

Übermorgen geht es los. Die Stockholm-Delegation setzt sich dann in den Flieger. Die ersten News werden also in Kürze aus dem hohen Norden kommen. Watch out.

Freitag, 13. August 2010

BLN: Tschüssikowski

Bevor wir heute Abend gemeinsam mit Freunden und Bekannten rauschend feiern, wie flügge wir doch nun sind, waren wir vor kurzem noch seelig und kalorienreich beim Mädchenitaliener essen. Entgegen aller Erwartungen sind keine Tränen geflossen, dafür aber einige Kalorien über den Tisch gegangen...Wir haben es genossen! Wie immer. Ein letztes Mal in 2011.... Mach's gut, Berliner Cuisine. Wie sehr werden wir deine preiswerte Gastlichkeit vermissen! Und uns gegenseitig.


Morgen gibt's dann hoffentlich Bilder von unserem Tschüssikowski im bloona in F'Hain. Vielleicht auch erst übermorgen...