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Mittwoch, 16. März 2011

BCN: Urlaubsdokumentation


Nach 8 wunderbaren Tagen in der lauten, schmutzigen, aber beeindruckenden Stadt Barcelona müssen sich 5 Mädchen nun erst mal auf eine Fotoauswahl aus fast 2200 Bildern einigen. Da wir nun in unseren jeweiligen Realitäten mit den jeweiligen To Dos zurück sind, kann das etwas dauern. Erste Impressionen kann man bereits auf Facebook sichten.

Unterm Strich: Schön war das....Komisch für mich, die in einen anderen Flieger als Maria, Anne und Sandra steigt, aber die Woche hat uns allen gezeigt, dass die räumliche Entfernung der Freundschaft nicht schadet. Ich glaube, wir sind die erste Mädchengruppe, die sich selbst nach 8 Tagen auf engem Raum noch bedingungslos lieb hat! Das ist ein gutes Gefühl, denn die Zeit wird kommen, in der Job und andere Herausforderungen die eine oder andere von uns aus Berlin ziehen wird. Davor habe ich keine Angst.

Puss!

Mittwoch, 9. März 2011

BCN: Girls United

Seit Tagen überflüssige Ankündigungen auf Facebookpinnwänden oder Liebeserklärungen und "Vergesst nicht ... einzupacken"-Mails aus lauter Vorfreude untereinander: Barcelona ist für uns ein großes Ding. 7 Tage, 5 Mädchen, wiedervereint unter blauem Himmel.

Den Bikini, den wir dank Sandras Mail nicht vergessen haben, haben wir bisher nicht gebraucht. Der Wind ist doch etwas kühl und die Kitesurfer und Beachvolleyballer sind besser vom Strand als vom Wasser aus zu beobachten. Dennoch verwöhnt uns die Sonne und die milde Luft...besonders mich, die aus der Stadt der Schneekönigin kommt. Bisher haben wir es langsam angehen lassen. Essen gehen, Kiezspaziergang, ein wenig Shopping (irgendwas hat man dann doch immer vergessen, auf das man auch hier nicht verzichten möchte). Heute ist Touri-Programm angesagt und wir freuen uns drauf. Hannah ist ein super Guide, weil sie genau weiß, was es sich lohnt zu besuchen und was durchaus aus dem Touri-Programm gestrichen werden darf. Gestern wurde ganz GWK-treu ein Wochenplan erstellt, der dank bunter Post-its optional ist. Wir haben viel vor – aber bitte ohne Hetze!

Heute geht es mit der Gondel zum Castell de Montjuïc, dann zu Primark und weiter zu einem vegetarischen Burger-Restaurant, wo es Club Mate geben soll. Wäre ein Traum! Mein letztes Club Mate ist eine Weile her...

Gester haben wir schätzungsweise 1,28 Millionen Bilder gemacht – Tendenz steigend. Unser kleines Fotoalbum wird wachsen!

Stockholm a.k.a. Estocolmo


Fika in der Sonne


Strandblick aus unserer Straße


Kitesurfer am Strand


Mädchen am Strand


Kiez


Kiez II


Anne in der Sonne


Maria del Mar


Anne in der Sonne II


Sandra vorm Stadtstrebergarten


Kurz vorm Cupcake


Kürzer vorm Cupcake


Ui


Blick in die Auslage


Süß


Mums!


Irgendeine Straße


Mediteran


Puss!

Mittwoch, 2. Februar 2011

BCN | STO | BLN: Nur das Beste und Fabelhafte zum Geburtstag!

Geschenke gibt es später:


Was wäre Barcelona ohne Gaudí? Und was wäre ein echter Barcelona-Tourist ohne den Besuch der vielen architektonischen Meisterleistungen? Und wer ist eigentlich Gaudí?

Damit Sandra auch ein echter Barcelona-Tourist wird und wir all diese Fragen klären können, schenken wir ihr einen Tag Gaudí mit vier Freundinnen ihrer Wahl:

Der Tag beginnt mit einem köstlichen Frühstück am Strand. Dabei werden Informationen zu Gaudí aus sämtlichen Reiseführern zusammengetragen und gemeinsam studiert. Gut präpariert und gestärkt geht es dann mit der Linie 4 (die gelbe Linie) von Barceloneta zum Passeig de Gracia.

Hier sehen wir die Casa Batlló, ein Haus, das von außen einem Drachen gleichen soll, und die Casa Milà, auch als Steinbruch bezeichnet. Beide haben ihren Reiz und ein Besuch lohnt sich, so unterschiedlich sie auch sind.

Nach der Besichtigung eines dieser Häuser geht es weiter zur Sagrada Familia. Dort werden wir ca. eine Stunde auf den Einlass warten: gute Gelegenheit für einen Snack aus dem reichhaltigen Lunch-Paket. Innen erwartet uns der wundervolle, hell erleuchtete Raum, der endlich fertig ausgebaut ist.

Um danach ein wenig zu entspannen, geht es in den Parc Güell. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt und kann sich auf den verschlungenen Pfaden durch den Park verlieren.

Am Abend gibt es dann kulinarische Köstlichkeiten im besten Fisch-Restaurant der Stadt: La Paradeta.

Wir freuen uns auf einen spannenden Tag mit dir, Sandra, und wünschen dir alles Liebe zum Geburtstag!

Anne, Hannah, Maria & Susi

Samstag, 29. Januar 2011

BCN: Der Januar

Seit Tagen steht auf meiner ToDo-Liste: Blog-Eintrag. Aber wann soll man das machen in Wochen voller Termine? Heute! An einem sonnigen Samstagnachmittag nach einer stürmischen und regnerischen Nacht mit Stromausfall und dunklen Straßen. Der Januar ging von allen Monaten am schnellsten vorbei. Ich versuche die Ereignisse so gut es geht noch einmal nachzuvollziehen.

Es begann mit der traurigen Nachricht, dass meine liebste Freundin aus Kindertagen nicht zu Besuch kommen kann, weil sie ihren Flug ohne Perso nicht nehmen konnte. Also doch die erste Woche alleine.

Als Ausgleich ging es für ein Wochenende nach Olot. Warum nach Olot? Weil es dort Vulkane gibt und es das erste Ergebnis bei der Google-Suche war, als Alex und ich nach Orten in den Pyrenäen gesucht haben. Also Olot: eine kleine Stadt, die man nach einem Tag auswendig kennt, eine 5-stündige Vulkanwanderung, ein großartiges Essen, viel Entspannung und viel Natur.

Die Wochen habe ich dann lernend verbracht. Kunst, Fotografie und die verrückte Präsentation über Saatchi & Saatchi mussten vorbereitet werden. Dazu habe ich Stunden in Cafés verbracht.

Und letztes Wochenende war ich noch einmal in der Sagrada Familia, die ist jetzt fertig ausgebaut und wunder wunderschön! Wirklich einen Besuch wert.
Ansonsten entdecke ich gerade viele viele Ecken, die ich noch nicht gesehen habe und finde die schönsten Cafés und Restaurants. Wenn also jemand Tips braucht, langsam kenne ich mich aus.

Der Januar war übrigens auch einer der kältesten Monate, die ich hier verbracht habe. Jede Nacht brauchte ich die Wärmflasche und in der Wohnung friere ich immer.

Abschließend: Es ist schön hier in Barcelona und der Himmel ist immer blau. Und die gute Nachricht ist, dass meine Freundin Ende Februar einen zweiten Versuch startet.






Eindrücke aus Olot:


Samstag, 4. Dezember 2010

BCN: Vorweihnachtszeit?

Die Autos stehen seit ein paar Tagen wieder auf der anderen Straßenseite, das bedeutet, es ist schon ein Monat vergangen seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Also wird es höchste Zeit für einen neuen Blog-Eintrag. Und hier ist er:

Das einzig Vorweihnachtliche, das es hier gibt, sind die Lichter in allen Straßen. Motive sind unter anderem:
Hähnchenkeulen, Fische und Sektgläser. Und es gibt den so genannten Weihnachtsmarkt vor der Kathedrale. Dort gibt es aber weder Glühwein noch Crepes. Also kann gar kein richtiges Weihnachtsgefühl aufkommen. Vor allen Dingen auch nicht, weil immer die Sonne scheint und der Himmel blau ist. Hier wird es erst um halb 6 dunkel und heute sind es 15°C. In unserer Wohnung gibt es ein paar Kerzen und ich habe Alex einen Adventskalender gebastelt, der jetzt quer durch die Wohnung gespannt ist. So versuchen wir uns mental vorzubereiten und zur Unterstützung essen wir tonnenweise die leckersten Mandarinen.

Außerdem hoffe ich, dass wir überhaupt nach hause kommen, trotz Schneechaos und Fluglotsen-Streik.

Unser Leben hier ist bestimmt von kleinen oder großen Ereignissen: Am Montag war das "Clasico" angesagt. Für alle, die keine Fußballfanatiker sind: Barcelona gegen Madrid. Die Stadt war völlig außer Kontrolle und bei jedem der 5 Tore von Barça mussten wir in unserer kleinen Kneipe, in der wir das Spiel verfolgt haben, alle Gläser und Flaschen festhalten. Es hat riesigen Spaß gemacht.

Letzte Woche habe ich außerdem meine erste Klausur hier geschrieben. Auf Spanisch. Und sie war in Ordnung. Zu jeder Frage konnte ich etwas schreiben und ich hoffe, der Dozent bewertet die Klausuren der Erasmus-Studenten nicht so hart.
Ich entdecke auch immer mehr kostenlose Austellungen und Konzerte, die es in der ganzen Stadt gibt und genieße einfach, dass ich so viel freie Zeit habe. Bald bekomme ich auch viel viel lieben Besuch, mit dem ich die Zeit zusammen vertrödeln kann. Darauf freue ich mich riesig.

Also: gutes Essen, nette Menschen, schöne Stadt. Es ist eine sehr gute Zeit hier.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

BCN: Zwei Monate?

Na ja, ich bin noch nicht ganz zwei Monate hier. Aber fast. Wow. Und in der letzten Zeit ist wieder einiges passiert, nicht nur Erfreuliches:

:: Alex Hose wurde vom Balkon gestohlen, obwohl er in der Wohnung war. Sie hing auf so einer typischen spanischen Wäscheleine vor dem Balkon.

:: Vorletze Nacht ist jemand auf den Balkon gegenüber von unserem geklettert und in die offensichtlich leerstehende Wohnung eingedrungen - Alex sah, wie seine Füße unter der Rolllade herausschauten. Wir haben deshalb Vorkehrungen getroffen. Unser Schlafzimmerfenster ist jetzt gesichert, das kann man nicht mehr einfach aufdrücken, wenn wir bei halb geöffeneten Fenster schlafen.

:: Die Uni ist totaler Blödsinn. Ich weiß nicht was ich dort lernen soll außer Spanisch, und dass Bern eigentlich in Deutschland liegt. Ich versuche also mit möglichst wenig Aufwand, möglichst viel zu erreichen.

:: Aber so habe ich mehr Zeit am Wochenende. So war ich mit Alex letztes Wochenende auf dem Tibidabo und wir haben uns einen schönen Tag gemacht, obwohl es dort oben sehr kalt war. Die Aussicht war aber einfach hammer und die Kombination aus Freizeitpark und Kirche, ziemlich cool anzusehen.


Ansonsten zeigt sich Barcelona von seiner herbstlichen Seite. Für alle, die nicht wissen, wie sich das äußert: Es ist nachts kühl und tagsüber in der Sonne sehr warm. Man muss immer einen Pullover für den Schatten und ein T-shirt für die Sonne dabei haben. Aber man braucht immer noch keine Winterjacke.

So, lebe ich also hier so vor mich hin und eigentlich fühlt es sich meistens wie Urlaub an. Auch nicht so schlecht. Ich glaube, das macht das Meer.

Montag, 11. Oktober 2010

BCN: Hiiijo!

Manchmal kann ich nicht schlafen, weil ein Verrückter auf der Straße schreit. Er brüllt: "Hijo, your father wants to talk to you." und benutzt Wörter, die ich nicht schreiben möchte. In diesen Nächten frage ich mich dann, warum ich eigentlich hier in Barcelona bin. Und ich weiß es ziemlich genau. Nämlich weil ich, wenn der Verrückte nicht da ist, nachts das Meer hören kann, wenn ich im Bett liege. Und weil wir einfach vom Montjuïc die ganze Stadt anschauen können. Und weil man im leckersten Fischrestaurant, das ich kenne, frischen Fisch essen kann. Ja langsam lerne ich die guten Seiten so richtig schätzen. Und ich entdecke nach und nach die richtig guten Ecken der Stadt! Bald kann ich euch gut herumführen. So wie ich es gerade endlich mit Alex machen kann. Das Warten hat ein Ende.

Denn die Uni hat immernoch nicht richtig angefangen. Zwar war ich schon in den ersten Kursen, doch ist der echte Start erst nächste Woche. Dann habe ich einen Fotografiekurs, einen Grafikdesignkurs und einen über die Kunst des 20. Jahrhunderts. Alles ziemlich gut und spannend. Der Grafikdesignkurs ist auch auf Katalan. Was für eine merkwürdige Sprache. Es hört sich an als hätte der Professor einen Stein im Mund während er spricht. Aber die wichtigen Wörter kann ich verstehen, wenn ich gut zuhöre. Deshalb sitzen wir ganz streberhaft in der ersten Reihe ... . Aber es wird besser werden. Da bin ich sicher.

Ich freue mich auf die nächste Zeit und den echten Alltag.

Sonntag, 12. September 2010

BCN: Woche eins

Ich bin jetzt seit einer Woche hier und langsam finde ich mich zurecht in der Stadt: Ich weiß wo welcher Stadtteil ist, kann mit der Metro ohne Probleme überall hinfahren und weiß sogar wo die Uni ist. Die ist nämlich ziemlich weit weg… Man fährt so 45min mit dem Zug von der Paça Cataluña dorthin. Der Campus ist aber ganz nett und dafür im Grünen.

Ab Montag habe ich dann auch jeden Tag 4 Stunden Spanisch dort. Wir mussten für den Kurs sogar einen Einstufungstest machen. Das war ganz schön krass nach so langer Zeit ohne Spanisch, hat aber besser geklappt als gedacht. Im Oktober sind dann auch schon die Prüfungen und ich bekomme hoffentlich 6 ECTS Punkte. So schnell kann es gehen. Auf einmal bin ich mittendrin.

Außer den Unisachen regel ich gerade Wohnungssachen. Alex wird schon am 6.10. hierherkommen, bis dahin suche ich und finde hoffentlich auch etwas. Gut sieht es aber aus.
Freizeitmäßig beschränken sich die Aktivitäten weiterhin auf Stadt erkunden durch Spaziergänge, am Strand chillen und mit Katha kochen und trinken.

Gestern bin ich mit Antonia und Freunden von ihr nach Siget gefahren, um dort an den Strand zu gehen. Der Sand dort war viel feiner als hier in Barcelona und das Meer ganz klar. Auch die Stadt ist echt klein und nett. Ein echt schöner Ausflug. Problem für mich ist nur mich in den Sprachen zurecht zu finden. Spanisch, Englisch, Catalan und Deutsch … . Das wird aber hoffentlich besser mit der Zeit.

Jetzt bereite ich mich mental auf meinen Kurs morgen vor und werde später sicher noch einmal zum Strand gehen.
Ein erklärtes Ziel ist es übrigens viele Spanier kennenzulernen. Deshalb halten wir uns gerade noch von Erasmus Partys fern. Sicher wird sich das mit dem Sprachkurs etwas relativieren, aber wir haben ja noch viel Zeit.

Samstag, 4. September 2010

BCN: Erste Eindrücke aus Barcelona

Gestern morgen bin ich gelandet. Habe mein Spanisch aus- und gleich wieder eingepackt, da in meiner WG ohnehin alle Englisch sprechen. Das verwirrt mich ein wenig und es kommt zu Verwechslungen. Das wird sich aber bald geben, denke ich.
Den Tag über bin ich dann ziellos durch die Stadt geschlendert und habe mir die tollen Häuser angesehen. Nach einer Weile bin ich dann auch plötzlich am Hafen und später am Strand gewesen. Toll. Es ist wirklich eine sehr hübsche Stadt. Das hätte ich gerne unterwegs mit jemandem geteilt, das ging dann aber erst abends.
Nachteil an den schönen Häusern ist übrigens, dass sie alle so gebaut sind, dass die hinteren Zimmer nur Fenster zu einem Schacht in der Mitte des Hauses haben. Das spart Platz und vor allem Licht. Deshalb bin ich auch jetzt auf dem Balkon. Hier scheint mir wenigstens die Sonne ins Gesicht. Bis Oktober bleibt es noch warm. Passend, denn erst am 20. September geht die Uni los.
Gestern Abend war ich dann ziemlich müde und bin nach einem kurzen Besuch bei Katha ins Bett gefallen. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich dann mit Oropax in den Ohren geschlafen. Es wird einfach nicht leise im Innenschacht.

Heute stehen IKEA und danach Strand auf dem Programm. Aus unseren Mini-Kerker-Zimmern muss einfach mehr rauszuholen sein. Bald, wenn ich richtig angekommen bin, gibt es Neues aus der Stadt am Meer.