Posts mit dem Label Ausflug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ausflug werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 16. März 2011

BCN: Urlaubsdokumentation


Nach 8 wunderbaren Tagen in der lauten, schmutzigen, aber beeindruckenden Stadt Barcelona müssen sich 5 Mädchen nun erst mal auf eine Fotoauswahl aus fast 2200 Bildern einigen. Da wir nun in unseren jeweiligen Realitäten mit den jeweiligen To Dos zurück sind, kann das etwas dauern. Erste Impressionen kann man bereits auf Facebook sichten.

Unterm Strich: Schön war das....Komisch für mich, die in einen anderen Flieger als Maria, Anne und Sandra steigt, aber die Woche hat uns allen gezeigt, dass die räumliche Entfernung der Freundschaft nicht schadet. Ich glaube, wir sind die erste Mädchengruppe, die sich selbst nach 8 Tagen auf engem Raum noch bedingungslos lieb hat! Das ist ein gutes Gefühl, denn die Zeit wird kommen, in der Job und andere Herausforderungen die eine oder andere von uns aus Berlin ziehen wird. Davor habe ich keine Angst.

Puss!

Mittwoch, 19. Januar 2011

STO: Hallo again

Hej,

auch in Stockholm hat das Jahr angefangen....für meinen Geschmack ganz wunderbar entspannt. So entspannt, dass ich an meinem ersten Uni-Tag, also heute, direkt mal verschlafen habe. Richtig ärgerlich, da ich so das Screening von Clueless (Amy Heckerling, 1996) verpasse. Naja, ab Freitag bin ich mit Herzblut dabei, ehrlich!
Ich bin schon sehr gespannt auf den Kurs Moving Gender and Images. Ich hoffe auf Geistesblitze für meine BA-Arbeit und generell auf neuen Input. Nach ungefähr einem Monat Unipause braucht mein Kopf etwas Futter. Ich bin gespannt, ob es in diesem Kurs viele hitzige Diskussionen zu Gender-Themen geben wird. Die Studentinnen hier in Stockholm sind da erfahrungsgemäß immer ganz vorne mit dabei und dann schaukelt sich das Ganze auch durchaus mal zu einer Grundsatzdiskussion hoch. Wir werden sehen! Bald gehen auch wieder die Schwedischstunden los...der Stein kommt ins Rollen.

So entspannt die letzten Wochen auch waren, gab es trotzdem etwas Aufregung. Kurz vor Weihnachten, etwa 2 Tage bevor ich nach Berlin wollte, habe ich erfahren, dass ich mein Zimmer räumen muss. Deadline: 16. Januar. Ich war nicht für das nächste Semester registriert, so dass das Student Housing Office dachte, ich gehe zurück nach Deutschland...Mein Zimmer war für 2011 schon an jemand anderen vermietet.
Schockiert und für einen kurzen Moment auch überfordert wurde ich dann von denen mit dem Versprechen entlassen, sich drum zu kümmern – allerdings ohne Garantie, ob das Student Housing Office das fixen kann und ich nicht vielleicht doch selbst was finden müsste. Wohnungssuche ist jetzt kein Fremdwort für mich, aber der Stockholmer Wohnungsmarkt ist deprimierend. Ständig Websites wie Blocket auf Abruf, bestand also meine erste Woche in STHLM größtenteils aus Zimmersuche, Mailsschreiben und auf Antwort warten. Glücklicherweise konnte das Housing Office aber eine Alternative für meinen Nachmieter finden, so dass ich wohnen bleiben darf. Ein GLÜCK! Morgen unterschreibe ich meinen neuen Mietvertrag.

Ich kann also mühelos in Stockholm bleiben, das ist gut. Ich hätte mich wirklich geärgert, das alles aufgeben zu müssen.

Hier übrigens mal ein paar hilfreiche Links (teilsweise auf schwedisch)...falls mal jemand ein Zimmer sucht:

Blocket.se und....
www.sssb.se
www.svebo.se
www.tomtbergahuge.se
www.proventum.se
www.ekenman.se
www.tyresobostader.se
www.bostad.stockholm.se
www.bostad.stockholm.se/upload/pdf/sprak/engelska.pdf
www.studentsidan.com
www.studentlya.nu
http://sus.su.se/en/accommodation
http://www.sokstudentbostad.se
http://www.svenskabostader.se
http://www.ssco.se/



Gestern waren Maria und ich in Sigtuna, Schwedens erste Stadt, die im 10. Jahrhundert gegründet wurde. Sigtuna liegt eine Stunde von Stockholm mit Pendeltåg und Bus entfernt. Eigentlich ist Sigtuna mehr ein Dorf, das man innerhalb von 2 Stunden komplett erlebt und entdeckt zu haben scheint. Allerdings sind die kleinen Häuschen wirklich schön und die umstehenden Ruinen teilweise doch sehr eindrucksvoll!

Sigtuna ♥ Kanelbullar
Bio/Kino in Sigtuna
Maria in Sigtuna

Susi macht sich neue Freunde
"Neeee, das ist da!!!"
S:t Olaf's Kirchenruine

S:t Olaf's Kirchenruine
"Ok, was machen wir jetzt?" "Hm, essen?" "Ok"

Zurück in da Hood!

Wir planen gerade noch ein paar andere Ausflüge...Wir wollen unter anderem noch ans Meer! Maria ist ja bald weg, das ist ganz schön doof. Deswegen gilt es jetzt, die Zeit sinnvoll zu nutzen!

Übrigens:
Für die, die nach nem Partybild gefragt haben: Wir haben hier eins gefunden. Man erkennt wenig und es ist nicht wirklich vorteilhaft....aber für euch machen wir das gern!




Puss!

Donnerstag, 16. Dezember 2010

ZRH: Tipps für den Züri-Trip

"Sandra, ich will mit einer Freundin im Frühling nach Zürich, magst du mir vielleicht mal ein paar Insider aufschreiben?"

Na dann! Meine Zeit in Zürich ist fast vorbei, daher passt diese Frage einer Freundin ganz gut, um langsam ein kleines Fazit zu ziehen.

Zürich ist eine wunderschöne Stadt und eignet sich hervorragend für einen Wochenendtrip mit 2 bis 3 Tagen. Meine Empfehlung für den besten Reisezeitraum: Jetzt im Dezember mit dem zauberhaften Weihnachtstrubel oder im Sommer um im See und in der Limmat baden zu gehen (Unbedingt Badesachen einpacken).

Was mir viele vorher nicht glauben wollten und dann doch überrascht waren: Zürich ist teuer. Und zwar verdammt teuer. Insbesondere Essen gehen schlägt auf den Geldbeutel, aber auch andere Vergnügungen wie Kaffee & Kuchen, Kino, Tanzen sind erheblich teurer als in Deutschland.


So, dann mal los!


Hotelempfehlung & Brunchen:
Kafi für Dich, das liegt direkt beim Helvetiaplatz und so direkt zwischen dem Industriequartier und der Langstraße (Stauffacher Str. 141, 8004 Zürich).

Das Kafi für Dich ist gleichzeitig auch meine Empfehlung für den Sonntagsbrunch (pro Person 22 CHF). Hier mein Tipp: Entweder bereits gegen 9/10 Uhr dort aufschlagen oder wieder ab 12.30/13 Uhr. Dazwischen ist Samstag und Sonntag die Hölle los.


Bars:
Klassisch & Schweizerisch: Volkshaus am Helvetiaplatz (Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich).
Für Zürcher Hippstergefühl: Casablanca (Langstraße 62, 8004 Zürich).


Musik:
Immer mittwochs ist im Mehrspur Club Jazzabend, sehr nette Atmosphäre und Leute! (Waldmannstraße 12, 8001 Zürich)


Beste Bratwurst der Stadt:
Direkt am Zürisee gelegen bei Bellevue: Sternen Grill (Zürich-Bellevueplatz).


Beste Suppe der Stadt:
Suppenladen an der Limmatstraße 259, 8005 Zürich.


Kaffee & Kuchen:
Cakefriends im Niederdörfli (Torgasse 3, 8001 Zürich). Eignet sich hervorragend als Zwischenstopp beim Spaziergang im Niederdörfli und am See.

Der Klassiker ist und bleibt jedoch Sprüngli am Paradeplatz mit traditionellen Luxemburgerlis (Bahnhofstraße 21, 8022 Zürich).

Ich habe neben dem Kafischnaps gewohnt, sehr hippe & beliebte Bar. Zum empfehlen ist die gespritzte süße oder saure Weissweinschorle.

Für einen schönen Ausblick empfiehlt sich mitten in der Stadt die Bar in der Urania Sternwarte, einfach unten durch das Restaurant stolzieren, rechts abbiegen und zum Fahrstuhl gehen, oben hat man vor allem nachts einen tollen Blick!


Essen:
Sehr schön & lecker, erinnert an das Restaurant aus dem Film Soul Kitchen, Top-Lage für anschließendes Tanzvergnügen: das Rosso.

Direkt in der Langstraße neben dem Kino RiffRaff, war mein Stammrestaurant, ist sehr lecker und vergleichsweise günstig: das Lillys.

Für japanische Gaumenfreuden (nahe Helvetiaplatz & Flohmarkt): das Ooki.


Flohmärkte:
Von Mai bis Oktober der Klassiker auf dem Bürkliplatz direkt am See. Infos hier.
Ganzjährig gibt es den Flohmarkt beim Helvetiaplatz, weniger klassisch, dafür lassen sich inmitten von Ramsch wahre Schätze finden. Infos hier.


Tourikram:
Eine Züriseefahrt machen! Wenn man ein 8-CHF-Zone-10-Tagesticket hat, muss man nur zwei Einzelfahrt-Zonen-40-50 dazulösen, und kann für sehr wenig Geld 1,5 Stunden auf dem See eine kleine Rundfahrt genießen.

Den Innenhof vom Landesmuseum bestaunen. Liegt direkt neben dem Hauptbahnhof und hat eine sehr schöne Architektur. Danach noch einen kleinen Spaziergang mit anliegenden Park und dann seht ihr das lustige Katz-Maus-Spiel zwischen Polizei und Drogendealern. In der Nähe (kurz über die Brücke und direkt an der Limmat) liegt auch das tolle Café Chuchi am Wasser, welches insbesondere im Sommer eine wunderbare Perle ist und von Bar zum Freibad umfunktioniert wird.

Für einen schönen Blick über die Stadt: Kurz bevor man ins Niederdörfli hinein geht, findet ihr die Polybahn. Mit dieser flink den Berg hochfahren und dort den tollen Blick von den ETH-Terrassen genießen! Die ETH selber hat dort ein wunderschönes altes Gebäude, ein Innen-Spaziergang lohnt sich. Anschließend von dort mit der Tram bis zur Station Seilbahn Rigiblick fahren und dort die Seilbahn rauf auf den Berg nehmen - und diesmal einen noch höheren Blick über das Tal und den See genießen! (Polybahn & Seilbahn sind beide im 8-CHF-Tagesticket inklusive!) Wer mag kann oben auf dem Berg noch einen erholsamen Spaziergang durch den Wald machen oder man läuft zu Fuß herunter gen See und bestaunt all die prächtigen Villen.


Kinotipp:
Kino Riffraff: Außergewöhnliche Filme und tolle Atmosphäre. (Röntgenstrasse 22, 8005 Zürich).


Wochenmarkt:
Frisches Obst und vor allem sehr leckeren Käse gibt es auf den Wochenmärkten.
Bürkliplatz: Dienstag & Freitag 6.00 - 11.00 Uhr
Helvetiaplatz: Dienstag & Freitag 6.00 - 11.00 Uhr
Weiter Märkte findet ihr hier.


Abbonieren:
Eine Woche bevor man nach Zürich kommt, am besten den Zürichnewsletter von Ron Orp abbonieren, dieser kommt täglich und beinhaltet viele Tipps und Ausgehvorschläge.
(PS: Gibt es übrigens auch bald für Berlin!)


Shoppen:
Die klassischen Läden findet man in der Bahnhofsstraße, viele kleine feine Lädeli auch im Niederdörfli. Am besten einfach mal entlangschlendern. Wichtig: Es gibt kürzere Öffnungszeiten als in Deutschland, viele Läden haben montags geschlossen.

Ansonsten:
16 Tons, günstiger 2nd-Laden (Anwandstrasse 25, 8004 Zürich)
Brockihaus, teuer, aber aufgeräumt und große Auswahl. (Neugasse 11, 8031 Zürich)


Ausflüge:
Wer länger da ist: Tagesausflug nach Basel, Bern oder Luzern. Die Schweiz ist klein und alle drei Ziele mit der Bahn rasch zu erreichen. Ab und zu gibt es von der SBB Sparbillets für diese Ziele.


Herzallerliebst,
eure Sandra

Frohe Weihnachten!

Dienstag, 21. September 2010

REY: Wie die Zeit vergeht

Hey ihr Lieben,

ich habe vor lauter Aufregung über die vielen neuen Posts aus Barcelona, Stockholm und Zürich ganz vergessen, selbst mal wieder etwas zu schreiben. Das ist hiermit nachgeholt.

Zuerst muss ich meinem Ärger über unsere Vermieterin Luft machen. Die hat es nach 4 (!) Wochen immer noch nicht geschafft unsere "TV-Lounge" einzurichten. Was an sich noch okay wäre, wenn sie nicht stattdessen fast jeden Tag herkommen würde (egal zu welcher Uhrzeit und natürlich unangekündigt) um irgendeine Kleinigkeit zu erledigen. Im Schlepptaus hat sie dabei gern ihren Ehemann und/oder ihren Sohn mit denen sie sich dann lauthals auf französisch unterhält. Mitten im Flur, vor meiner Zimmertür. Und es ist ja nicht so, dass dieses Haus hellhörig wäre, nein.Auch schön: letztens saß ihr Sohn mit seinem Laptop bei uns und hat was für die Schule gemacht – ein fünfter Mitbewohner? Die Krönung (bisher) war als sie gestern Morgen mit sechs Technikern vor der Tür stand, die nun seither die Satellitenschüssel auf dem Dach installieren. Natürlich mal wieder mehr oder weniger unangekündigt. Ist klar. Ach ja, und hab ich erwähnt, dass wiederum diese netten Herren nicht anklopfen bevor sie die Zimmer betreten?! Das resultierte schließlich darin, dass ich sie heute Morgen (als sie mitsamt Handwerkern wieder im Flur stand und versucht hat Denis Zimmer, der zu der Zeit gar nicht Zuhause war, mit einem Zweitschlüssel aufzuschließen – soviel zum Thema Privatsphäre) angeschrien habe. Ihr Mann stand hinter ihr und war total sauer. Sie musste ihn zurückhalten, damit er nicht auf mich losgeht. Heute Abend schicken wir ihr eine schriftliche Beschwerde über die Zustände im Haus per Mail. Ein Wahnsinn hier!

Ach dabei fällt mir ein: wir haben einen neuen Mitbewohner. Michael, 25, Däne und ausnahmsweise mal kein Student, sondern Praktikant. Ist sehr sympathisch und wird natürlich in Kürze auf die nächste Party mitgeschleppt. Wahrscheinlich in meinen neuen Lieblingsclub: Bar 11. Super Musik (Indie, Rock, etwas Pop und Elektro), viele Isländer und normale Preise. Hier ein Foto vom (vor-)letzten Samstag:


Zitat Paul: "When the DJ wants to take a picture of you, you are cool." Jab.

Neben dem Reykjaviker Nachtleben widme ich mich aber selbstverständlich auch dem Studium. Besonders mein Shakespeare Kurs hat es mir dabei angetan. Nach Richard III gehen wir jetzt Der Kaufmann von Venedig durch. Es folgen diverse andere Stücke. Wer eine Idee hat wie ich Shakespeare im Rahmen meiner Bachelorarbeit für GWK nutzen kann, ist mehr als willkommen mich an seinen Gedanken teilhaben zu lassen ;)

Vorletztes Wochenende haben wir einen Tagesausflug zu den Sehenswürdigkeiten des Golden Circles gemacht inklusive Réttir, dem traditionellen Schafabtrieb in Island. Marie und ich haben es uns nicht nehmen lassen, selbst das ein oder andere Schaf bei den Hörnern zu packen. Das war grandios. Ein Foto folgt in Kürze. Zu den Sehenswürdigkeiten gehörten der Gulfoss (der goldene Wasserfall), ein Thermalgebiet mit Geysir und Þingvellir, das ehemalige Parlamentsgelände mit dem größten natürlichen See Islands und einer kleinen Schlucht wo die Kontinentalplatten auseinander driften. Wer alles sehen will, guckt hier oder bei Hans.




Übermorgen geht es dann auch schon los mit dem Reykjavik International Film Festival. Bis 3. Oktober werden Filme aus aller Welt gezeigt und es finden Workshops und Diskussionsrunden statt: www.riff.is. Zwei bis drei Filme will ich auf jeden Fall sehen. Zum Beispiel The Genius and the boys, ein Film über einen Nobelpreis-Gewinner, der vorrangig in den Sechzigern während einer Forschungsreise in Neuguinea regelmäßig an sexuellen Praktiken mit Kindern teilnahm, die in Teilen des Landes als normal gelten. Der Film behandelt das Thema Pädophilie im Kontext von Kultur und Akzeptanz. Das klingt interessant und ich kann es für meinen Politics of Culture Kurs verwenden. Passt doch ;)

Ich drück euch alle und besonders meine Mädels in BCN, STO und ZRH.

P.S.: Zum Abschied ein Blick auf die (in Reykjavik schwachen) Nordlichter: