Posts mit dem Label Wochenende werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wochenende werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 25. Oktober 2010

ZRH: Heimeliger Alltag

Hoi!

So wie meine vier anderen Lieblingsmädchen in ihren Städten, bin auch ich hier in Zürich mittlerweile total im Alltag angekommen. Nach und nach baut sich ein kleiner feiner Freundeskreis auf, der es hier heimelig werden lässt.

Die Schlagworte der letzten 7 Tage: Besuch bei Sprüngli und die viele Schokolade bewundern, Bootstour auf dem und Spaziergang am Zürisee, ganz hoch hinaus auf die Kuppel des Großmünsters, an der Bellevue die beste Bratwurst der Schweiz gegessen, ein sehr herzlicher österreichischer DVD-Abend mit noch viel mehr Schokolade, eine tolle neue Geheimtipp-Bar mit zauberhaftem Blick über die Stadt entdeckt, Besuch bei Happy Bäcker, ein kleines Tänzchen im Longstreet, im Odeon Kaffee & im Volkshaus Tee getrunken, Flohmarkt, ein Gourmetbesuch im Viadukt, eine grandios-leckere Suppe im besten Suppenladen der Stadt genossen, Mädchenfilm im Kino geguckt und nicht zu vergessen: die tolle neue große Picasso-Ausstellung im Kunsthaus (hin da!) angeschaut.

Der Swissfuture-Kurs ist vorbei, die Rohversion steht, jetzt wird es noch seitens der Herausgeber finalisiert. In circa 4 Wochen gibt es dann das finale Heft. Morgen beginnt mein nächstes Modul, diesmal geht es um das Spannungsverhältnis Tradition - Moderne bezogen auf den kleinen Schweizer Ort Mürren. Für diesen soll innerhalb von drei Wochen ein neues Souvenir-Konzept entwickelt und umgesetzt werden. Ich bin gespannt!

Am Wochenende geht es wieder nach Friedrichshafen, erst zu einem Stiftungsseminar, dann zu Sabrina. Und dann kommt auch schon Dirk für eine Woche zu Besuch! Great!

Ach und: Es wird langsam richtig kalt .... brr ...

Herzallerliebst,
Sandra

Samstag, 9. Oktober 2010

STO: Don't touch me!

Ich glaube, wir sind so langsam angekommen. Die Kamera kommt nicht mehr mit, was für die, die diesen Blog lesen, echt blöde ist, da die optischen Eindrücke in unseren Köpfen bleiben. Dass wir nicht mehr alles dokumentierten, heißt aber auch, dass Normalität eingekehrt ist. Diese Erkenntnis freut mich persönlich sehr, Maria wohl auch.

In den letzten 2 Wochen haben wir viel gefeiert, was gut funktioniert – trotz des horrenden Bierpreises. Wir trinken im Klubb einfach nur 1 Bier statt 3. In vielen Klubbs ist bis 10 oder 11 freier Eintritt, so dass wir uns auch da jedes Mal 100 SEK sparen. Blöd ist nur, dass der stereotype Stockholmer sich im Klubb gerne abschießt, so dass man manchmal unangenehmen Begegnungen aufm Dancefloor (DänciDänci) mit einem harschen „Don‘t touch me“ entgegentreten muss. Aber hej, der Stockholmer spricht exzellentes Englisch, so dass das funktioniert. Außerdem sind wir Ninja Turtles, dann kann also nichts passieren (Mutti, du kannst unbesorgt sein :-*).

Letztes Wochenende waren wir bei einer Party namens SUBURBIA. Ich bin mir noch unsicher, ob es eine Reihe ist, aber ich glaube mich zu erinnern dass eine #7 dahinter stand. Facebook organisiert uns also ganz wunderbar durchs Stockholmer Nachtleben. So langsam kriegt man eine Vorstellung von dem, was so geht. Ich würde sagen, die SUBURBIA war die erste richtig gute Party für Maria und mich in STHLM. Kaum drin, ging alles ganz schnell. Däncidänci. Schon war es 6 Uhr. Großartige Nacht samt Rausschmissen, verloren gegangenen Jacken und Biertickets statt Bargeld an der Bar.

Gestern waren wir im Debaser Medis. Da waren wir schon mal. Dieses Mal war es besser. Wir sind wieder vor 10 rein (also für umme, yeah!), haben uns die Pipettes angeschaut und uns danach völlig nüchtern ins betrunkene Stockholmer Publikum gestürzt. Es gab eher unfeinen Elektro, aber auf die Fresse-Musik ist auch mal gut. Sehr gut. Däncidänci. Nächste Woche sehen wir Hurts und Familjen. Live. Für umme. Ich liebe diese Türmoral.

Jetzt treffen wir uns mal wieder mit Freunden zum Kochen. Mal sehen, wohin uns Facebook später ausführt. Wir sind gespannt, haben die Tanzschuhe im Gepäck und Hunger.

Also hej då, meine Freunde. Ich freue mich auf den Besuch des einen oder anderen von euch, dann seht ihr mal, wie schön STHLM ist.

Dienstag, 7. September 2010

REY: An awesome weekend

Nach dem ich im letzten Post unser Wochenendprogramm schon angekündigt habe, folgt hier nun die Auswertung. Kurz und knapp: Es war toll! Ein Wochenende wie es jedes sein könnte. Nein, sollte :)

Freitagnacht war Partynacht. Das gehört sich in Island so. Unter der Woche nichts trinken und dafür am Wochenende die Sau rauslassen. Und zwar so richtig. Ja, Reykjavik ist nicht Berlin, ABER es gibt hier einen (wie ich finde) Riesenvorteil: Bar-/ Clubhopping macht soooo viel mehr Spaß. Denn alles befindet sich in einem übersichtlichen Umkreis. Man kann geradezu wortwörtlich von Location zu Location hüpfen. Das macht wahnsinnig Spaß und führt dazu, dass man ständig und überall neue Leute trifft. Isländer, Norweger, Finnen, Dänen, Schweden, Spanier, Deutsche, Briten etc. Genau das richtige für mich... mir gefällt es hier.


Marie und Kristian

Nach einem grandiosen Abend haben wir uns Samstag immerhin zum Flohmarkt schleppen können. Der war allerdings nicht mein Ding. Alles ist in einer Halle untergebracht:, groß und unübersichtlich. Zudem gibt es dort unter anderem Fisch zu kaufen, so dass der ganze Markt danach riecht. Wir waren nicht lange dort und uns stattdessen ein Stück Carrotcake und Kaffee gegönnt. Den Abend habe ich dann mit Gossip Girl verbracht.

Es war wie die Ruhe vor dem Sturm, denn Sonntag war Wandertag. Zu sechst sind wir auf den Hausberg Esja gekrabbelt, doch die Spitze haben nur fünf erreicht. Ich muss gestehen: die letzten Meter waren so furchteinflößend steil, dass ich gekniffen habe. Da musste man schon richtig klettern, um den Gipfel zu erreichen. Und ich kleiner (Höhen-)Angsthase da hoch? Neeee... Habe stattdessen in der Sonne gelegen und die Aussicht auf über 600m genossen. Fein.


Fast ganz oben


"Ich warte dann mal hier auf euch."


Das wollte ich mir nicht antun.


Beim runtergehen war ich dann natürlich ganz vorn. (Ja, der Pinguin, das bin ich)

Gestern war dann wieder Uni angesagt. Studieren muss man hier ja auch ein bißchen. Für diese Woche steht außerdem IKEA, Schwimmen und endlich mal mit Mama telefonieren auf dem Programm. Und Freitag sind wir natürlich wieder zum Clubhopping verabredet...

Ich drück euch alle. Kuss